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Hopwood Hall College
Kate Kendall 4. Mai 20203 Minuten lesen

Umstellung von eLearning auf Fernunterricht

Übersetzung erstellt von einem KI-Übersetzungsdienst

Das Hopwood Hall Further Education College nutzt itslearning seit über neun Jahren als Teil seines Blended-Learning-Modells. Die Einrichtung befindet sich im Nordosten von Manchester und verfügt über zwei Standorte, an denen über 8.000 Schülerinnen und Schüler betreut werden.

In diesem Artikel erklärt Becki Lee, Leiterin für Qualitätsentwicklung und E-Learning am Hopwood Hall College, wie sie itslearning genutzt haben, um die durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Störungen im Unterricht zu minimieren, und gibt Schulen und Colleges Ratschläge, die Fernunterricht in Betracht ziehen.

Vor der Coronavirus-Pandemie nutzten wir itslearning, um Unterricht im Rahmen unseres Blended-Learning-Modells durchzuführen. Dieses Modell beinhaltete den Einsatz von Technologie und Werkzeugen, um Unterricht, Lernen und Bewertung online zu unterstützen, was jederzeit und an jedem Ort möglich ist. Das Kollegium war mit der Kommunikation über itslearning vertraut, wusste, wie man das Engagement verfolgt und das Lernen überwacht, wo die Materialien zu finden sind und wie man darauf zugreift. Viele unserer Lehrkräfte und Lernenden waren außerdem daran gewöhnt, geplante Aufgaben zu erstellen, zu bewerten und Rückmeldungen über die Lernplattform zu geben, sodass wir gut aufgestellt waren, als der Lockdown begann. Es gab jedoch einige Lücken, die wir identifizierten: zum einen bei nicht unterrichtenden Mitarbeitenden und zum anderen beim Zugang zu IT für Lehrkräfte und Lernende außerhalb des Standorts. Beide Punkte konnten wir schnell beheben.

„Unsere Lehrkräfte und Lernenden waren großartig. Die Kreativität und die Bereitschaft, neue Wege zu lernen, sowohl aus Sicht der Lernenden als auch der Lehrkräfte, war bemerkenswert.“

 

Steigendes Vertrauen in die Technologie

Seit Beginn des Lockdowns haben wir, wie zu erwarten, einen deutlichen Anstieg der Nutzung festgestellt, aber wir haben auch viele kreative Einsatzmöglichkeiten der verfügbaren Werkzeuge gesehen. Lehrkräfte, die möglicherweise nicht das Selbstvertrauen hatten, Neues auszuprobieren, überschreiten nun wirklich ihre Grenzen. Die größten Nutzungszahlen während der Schulschließung verzeichnen die Planer, der Messenger sowie die eingebetteten Zoom- und Teams-Funktionen. Diese Werkzeuge haben es unserem College ermöglicht, weiterhin eine hochwertige Lernerfahrung anzubieten. Alle Funktionen werden jedoch von verschiedenen Bereichen des Colleges genutzt, es gibt keine festgelegten Erwartungen. Je nachdem, welches Ergebnis die Lehrkräfte erreichen möchten, nutzen sie unterschiedliche Werkzeuge. Wir haben im Laufe der Jahre erkannt, dass Vielfalt am besten ist. Die Aufgaben frisch und herausfordernd zu halten, die Lernenden einzubeziehen, sie nach ihren Vorlieben zu fragen oder sie Teile der nächsten Unterrichtseinheit gestalten zu lassen, fördert Engagement und Teilnahme. Auch in unseren Management-Meetings haben wir sehr positive Gespräche darüber geführt, wie gut Lehrkräfte und Lernende sich angepasst haben, mit einem nahtlosen Übergang zum vollständigen Arbeiten außerhalb des Standorts.

„Das Beste an itslearning ist die Flexibilität. Die Möglichkeiten sind grenzenlos, und da die Lehrkräfte nun mehr Zeit haben, diese zu nutzen, sehen wir deutlich mehr kreativen Online-Unterricht, Lernen und Bewertungen.“

 

Die Bedeutung von Interaktionen

Es war enorm wichtig, weiterhin mit unseren Lernenden und Lehrkräften in Kontakt bleiben zu können. Die tägliche Kommunikation sowie formellere Online-Sitzungen haben es uns ermöglicht, für unsere Lernenden eine gewisse Struktur im Lernen aufrechtzuerhalten und gleichzeitig soziale Interaktionen zu ermöglichen. Außerdem haben wir Herausforderungen eingeführt, die unserem Online-Alltag einen spielerischen Aspekt verleihen! Es ist deutlich geworden, dass die Lernenden es zu schätzen wissen, dass es Interaktionen zwischen Lehrkräften und Lernenden gibt, da dies ein Gefühl von Normalität vermittelt. Zudem konnten wir zusätzliche Unterstützung anbieten, zum Beispiel im Bereich psychische Gesundheit und Wohlbefinden, da wir einen eigenen Bereich auf der Lernplattform eingerichtet haben. Über die Funktion „Report a Concern“ und unseren Online-Beratungsdienst können wir zudem schnell eingreifen, falls Lernende oder Lehrkräfte individuelle Unterstützung benötigen.

Planung ist der Schlüssel

Mein Rat an Schulen oder Colleges, die neu im Online-Lernen sind und in Zukunft Fernunterricht einführen möchten, ist, jetzt mit der Planung zu beginnen, mit den wichtigsten Beteiligten zusammenzuarbeiten, um eine Strategie zu entwickeln, und diese in realistische Ziele zu unterteilen. Ein klarer Projektplan bzw. Zeitrahmen sollte von Anfang an entwickelt und allen kommuniziert werden, damit sich alle an unsere neue Art zu arbeiten und zu lernen anpassen können. Reflektieren Sie diese Krise und nutzen Sie die Erkenntnisse, um Ihren Fernlernplan zu gestalten. Betrachten Sie Fernunterricht schließlich als festen Bestandteil Ihres Angebots und nicht nur als Maßnahme für Krisenzeiten. Die Bildung wird nicht mehr zum traditionellen Modell zurückkehren, nachdem wir gesehen haben, wie Technologie unsere Arbeit verbessern kann. Daher sollten kreative Wege gefunden werden, wie Fernunterricht umgesetzt werden kann, um den Lernenden, den Lehrkräften und der gesamten Gemeinschaft zugutekommen.

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