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Internationale Schule – 5 Dinge
17. März 20263 Minuten Lesezeit

7 Tipps von Schulleitern internationaler Schulen zur Einführung eines LMS

Übersetzung erstellt von einem KI-Übersetzungsdienst

7 Tipps von Schulleitern internationaler Schulen zur Einführung eines LMS
4:55

In einem kürzlich abgehaltenen Webinar sprach unser pädagogischer Berater Philip Wharton mit zwei Schulleitern, die zusammen über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Umgang mit itslearning an internationalen Schulen. Annegret Ochsenreither-Asmus, Schulleiterin an der ecolea International School in Schwerin, nutzt die Plattform seit 2013. Laurent Cassell, Gymnasialdirektor an der Metropolitan International School, setzt sie ebenfalls seit vielen Jahren ein.

Wir haben beiden dieselbe Frage gestellt: Was wisst ihr heute, von dem ihr euch wünscht, ihr hättet es schon am Anfang gewusst? Hier sind ihre Antworten.

1. Alle sagen, sie wollen Veränderung. Aber fast niemand will sich ändern.

Als wir Annegret fragten, was Schulleiter bei der Einführung eines LMS am häufigsten unterschätzen, kam ihre Antwort sofort.

Das Schwierigste ist, die Lehrer:innen Boot zu holen. Alle fragen: „Wollt ihr Veränderungen?“, und alle heben die Hand. Wenn man dann aber fragt: „Wollt ihr euch ändern?“, sagen alle nein. Ich will mich nicht ändern. Ich will das Gleiche tun wie immer.

Die Herausforderung liegt nicht in der Technologie selbst, sondern darin, die Menschen dafür zu gewinnen.

Bei ecolea machten Transparenz und gegenseitige Unterstützung den Unterschied aus. Im Stundenplan war Zeit vorgesehen, damit Lehrer:innen gegenseitig helfen, Herausforderungen besprechen und in kleinen Gruppen lernen Lehrer:innen .

Widerstand wurde erwartet und offen diskutiert.

Annegret betonte zudem, dass die Schulleitung selbst in den Prozess eingebunden sein müsse. Indem sie die Plattform in ihrem eigenen Unterricht nutzte, schuf sie Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei Mitarbeiter:in.

Die Lehre daraus: Rechnen Sie mit Widerstand, Adresse offen Adresse und bauen Sie frühzeitig Unterstützungsstrukturen auf.

2. Beginne mit einer kleinen, unumstrittenen Sache.

Beide Schulleiter gaben denselben Rat: Versuchen Sie nicht, alles auf einmal zu erledigen.

Bei ecolea ging man von einer Aufgabe aus, die Lehrer:innen erledigen mussten: dem Klassenbuch. Anstelle von Papier wurde es in den digitalen Planer übertragen.

Man kann nicht sagen, dass das mehr Arbeit ist, denn ob man nun ein Schulbuch aufschlägt oder einen Laptop öffnet – das macht eigentlich keinen Unterschied.

Mit der Zeit Lehrer:innen die Vorteile. Schüler:innen Eltern wurden besser wahrgenommen, und die Erwartungen wurden klarer.

Die Lektion: Fang mit etwas Kleinem an, das keinen zusätzlichen Aufwand bedeutet, und baue darauf auf.

3. Legen Sie Ihre digitalen Standards frühzeitig fest.

Rückblickend sagte Annegret, dass sie digitale Standards zu spät eingeführt hätten.

Anfangs Lehrer:innen die Plattform auf unterschiedliche Weise. Das funktionierte zwar im kurzen Semester, führte aber zu Uneinheitlichkeit. Später musste die Schule klarere Regeln und gemeinsame Erwartungen festlegen.

Die Erkenntnis: Legen Sie von Anfang an fest, wie die Plattform genutzt werden soll, und machen Sie die Erwartungen klar.

4. Digitale Selbstorganisation muss vermittelt werden.

Schüler:innen wissen Schüler:innen automatisch, wie sie sich in einer digitalen Umgebung organisieren sollen.

Bei ecolea wird dies durch einen speziellen Kompetenzlehrplan berücksichtigt. Schüler:innen , wie man itslearningzu nutzen, Aufgaben zu bewältigen, Quellen zu bewerten und ihre Arbeit zu organisieren.

Die Erkenntnis: Betrachten Sie digitale Organisation als eine Fähigkeit, die vermittelt werden muss.

5. Konsistenz ist der Schlüssel zum Erfolg der Plattform.

Laurent kam immer wieder auf einen Gedanken zurück: Einheitlichkeit in der gesamten Schule.

An der Metropolitan Lehrer:innen erwartet, dass sie ihre Kurse nach einem einheitlichen Schema gestalten. Dadurch wird sichergestellt, dass Schüler:innen Eltern in allen Fächern mit einer einheitlichen Struktur konfrontiert werden.

Ein wichtiger Grundsatz ist, dass alles an einem Ort gesammelt wird. Hausaufgaben, Kommunikation und Planung sind nicht auf verschiedene Tools verteilt.

Die Plattform öffnet zudem den Unterricht für alle. Schüler:innen sehen, was jede Woche passiert, bei Abwesenheit den Stoff nachholen und vergangene Lektionen noch einmal durchgehen. Eltern erhalten Einblick in Aktivität im Unterricht Aktivität können den Lernfortschritt genauer verfolgen.

Philip Wharton fasste die Aussagen der beiden Schulleiter wie folgt zusammen: „Es ist kein Zusatzprogramm. Es wird einfach zur Selbstverständlichkeit in der Schule.“

Die Lektion: Einigt euch auf eine gemeinsame Struktur und wendet sie konsequent an.

6. Unterstützt Eltern, nicht nur Lehrer:innen.

Bei Metropolitan werden Eltern dabei unterstützt, die Plattform zu nutzen.

Die Schule bietet zu Beginn des Jahres Informationsveranstaltungen an und führt später Folgeveranstaltungen durch. Dies hilft den Eltern zu verstehen, wo sie Informationen finden können.

Die Erkenntnis: Stellen Sie sicher, dass die Eltern wissen, wie man die Plattform nutzt.

7. Bauen Sie schrittweise auf und erweitern Sie das, was funktioniert.

Laurent empfahl, Ansätze zunächst mit kleineren Gruppen zu testen, Feedback von Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern einzuholen und dann die erfolgreichen Maßnahmen auszuweiten.

Die Lektion: Fangen Sie klein an, sammeln Sie Feedback und bauen Sie Schritt für Schritt aus.

Noch etwas, das beide gesagt haben

Auf die Frage nach einem letzten Ratschlag:

Laurent: „Mach nicht alles auf einmal.“

Annegret: „Halte es klein und einfach.“

Beide betonten, dass man klein anfangen und schrittweise aufbauen sollte.


Annegret Ochsenreither-Asmus und Laurent Cassell haben diese Erkenntnisse in der itslearning Webinar„Von der Vision zur täglichen Praxis: Wie man ein LMS erfolgreich implementiert“.

Sind Sie bereit zu erfahren, wie itslearning in der Praxis funktioniert? Fordern Sie eine individuelle Demo an.

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